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Die
Algarve ist ein seltsames Stückchen
Erde. Die schönsten Überraschungen
findet man oft versteckt hinter anonymen
Türen, am Ende von unbeschilderten
Feldwegen oder - wie in diesem Fall - am
Ende einer Sackgasse mit dem Charakter eines
vornehmen Vorstadtviertels, zu der ein nur
minimal beschilderter Feldweg führt.
Kaum angekommen,
ändert sich die Szenerie augenblicklich.
Im Hof springt uns ein Dobermannpärchen
fröhlich entgegen. Ein großer,
stattlicher Mann tritt aus der Tür
der Villa und beruhigt die Hunde mit einem
Wort. Nein, dies ist keine Szene aus der
Fernsehserie "Magnum", es ist
das übliche Willkommen in der Villa
- nein, auch nicht "Wolke 7",
aber doch beinahe: "Cloud Nine",
einer luxuriösen, ruhigen Residenz
am Rande des Dorfes Alcalar in der westlichen
Algarve.
Das erste, was
dem Besucher zu Bewußtsein kommt - abgesehen
von den Hunden und Alex, dem ebenso gastfreundlichen
Gastgeber - ist der phantastische Blick
auf das Monchique Gebirge und die absolute
Ruhe, die nur vom Plätschern des Wasserfalls
im Garten unterbrochen wird.
Man betritt Cloud Nine und scheint in das
große, luxuriöse Heim einer Familie zu kommen.
Die "Rezeption" besteht aus einem schicken,
modernen Dreieckstisch aus Marmor und einem
lila Sofa für die, die auf... ja was auch
immer warten wollen. Keine Schlüsselbretter,
keine korrekt uniformierten, aber höflich
gelangweilten Angestellten, nur Lena, die
liebenswerte Gattin von Alex, und der kleine
Sohn der beiden, Fabio, der den ganzen Betrieb
kaum zur Kenntnis nimmt.
Dann kommt man
in den Wohnraum - einen überwältigenden,
marmorverkleideten Raum mit Glastüren, die
in den Garten führen. Zartes Rosa und Grau
in vielen Schattierungen geben dem Raum
eine einladende und warme Note, ohne ihn
zu aufdringlich oder zu feminin zu machen.
Hier, an den Designer-Glastischen genießen
die Gäste ihr Frühstück oder die aufwendigen
Buffets, hierhin zieht man sich zurück,
um Zeitschriften zu lesen oder einfach auf
den bequemen Sofas um den Kamin zu sitzen.
Es gibt keine formelle Bar - die Gäste bedienen
sich einfach aus dem Kühlschrank oder vom
Getränkewagen und notieren ihren Verbrauch
auf dem Block.
Nun ist sicher jedem klargeworden, daß dies
kein normales Hotel ist, aber es ist ja
auch kein "Hotel", offiziell wird es als
"Pension" eingestuft. Cloud Nine allerdings
Pension zu nennen, ist etwas so, wie eine
Stradivari eine Geige zu nennen - wahr ist
es schon, aber was für eine Untertreibung!
Die Villa Cloud
Nine hat nur acht Schlafzimmer, einschließlich
einer Suite. Sie alle haben Telefon mit
Direktwahl, TV, Radio - oder eher eine Mini-Anlage
- und eine Mini-Bar, bestückt mit einer
ganzen Flasche französischen Champagners.
Der kleinste Raum ist entzückend und größer
als viele in führenden 5 - Sterne-Hotels.
Jeder Raum ist völlig anders als der nächste,
jeder hat ein anderes Farbschema und einen
anderen Charakter. Schwarz ist auffallend,
mit starken roten Akzenten, die das Drama
noch erhöhen. Pink ist gleichzeitig sanft
und subtil, ohne kitschig zu sein. Grün
ist gereift und beruhigend. Auch alle Badezimmer
sind unterschiedlich, auch bezüglich der
Ausstattung, die von einer konventionellen
Badewanne über eine Eckbadewanne bis hin
zu einer Dusche für zwei oder sogar drei
Personen alle Varianten aufweist.
Alex und Lena haben
Mobiliar und Ausstattung persönlich ausgesucht.
"Wir haben Monate gebraucht," so sagen sie,
"um Dinge zu finden, die uns gefallen, und
Farben, die genau passen und dem Charakter
von Cloud Nine entsprechen". Viele Teile
kommen aus Italien, und zahlreiche dekorative
Elemente hat Alex selbst eingebracht, einschließlich
der Bilder, welche die Gemeinschaftsräume
und Zimmer schmücken. Es sind Abstrakte,
sie sind stark und fesselnd, Mahlströme
von Blau, zartes Tröpfeln von Pastell-Orange,
sie reflektieren perfekt das Temperament
der Räume, in denen sie hängen.
Villa Cloud Nine
hat vor weniger als einem Jahr eröffnet
und hat jetzt schon Stammgäste, die wiederkommen.
Ein deutsches Paar sagte Alex, daß sie einen
ganz besonderen Platz für ihre Weihnachtsferien
suchte, die ganze Welt stand zur Auswahl.
Wofür haben sie sich entschieden? Für Cloud
Nine! Ein anderes Paar hat schon Ferien
für 1997 gebucht, das wird das dritte Mal
im ersten Jahr. Cloud Nine hat die ersten
Flitterwochen gesehen und die Gäste werden
schnell zu Freunden. "Oder ist es normal,
daß Gäste ein Fax schicken, um zu erfahren,
wie es den Hunden geht?" fragt Alex und
zwinkert mit den Augen. Solche Freundschaften
entstehen, wenn Menschen zusammenkommen,
die eine große Gemeinsamkeit haben: die
hohe Wertschätzung für die Bequemlichkeit,
die Qualität und den persönlichen Service,
die Lena und Alex ihnen bieten. "Es ist
schon erstaunlich, wie alle am Abend aufräumen
helfen," sagt Lena, "wir müssen sie regelrecht
daran erinnern, daß sie Gäste sind!"
Abends wird der
große Wohnraum von vielen Kerzen erhellt,
und Alexs eigene Designerlampen verbreiten
einen sanften Schimmer. Dazu die Leuchten
im Garten - all das gibt Cloud Nine diese
besonders intime Atmospähre, welche die
Gäste offensichtlich schätzen. Es erinnert
fast ein wenig an ein Wochenende auf einem
englischen Landgut, nur mit mehr Sonne!
Der Garten ist zauberhaft. Nahezu Tausende
von Blumen, Büschen und Bäume wurden in
den letzten 18 Monaten gepflanzt. Hier finden
sich viele, verschwiegene Plätzchen, an
denen man dem Trubel entfliehen kann, unter
anderem ein Sitzplatz unter einer Weide
beim Teich, wo man nur die Frösche zur Gesellschaft
hat! Alle Zimmer haben einen eigenen Balkon
und es gibt noch einige Terrassen, offene
und überdachte, die ganz nach Wunsch zu
Treffpunkten oder ruhigen Ecken werden.
So ziemlich der einzige Nachteil von Cloud
Nine ist, daß es, da es am Ende einer Sackgasse
liegt, einige Häuser in der Nachbarschaft
gibt; doch nach noch einigen weiteren Monaten
gesunden Wachstums werden die schon recht
großen Bäume auch diese verstecken.
Der Swimming Pool
ist in Form einer Acht angelegt, und der
Teich - komplett mit Wasserfall - gibt dem
Garten eine besondere Note. Und nach dem
Garten? Meilenweit Natur, offenes Land bis
hin zu den großartigen Monchique Bergen.
Wenn man Lena und Alex über die Zukunft
befragt, sind sie sich in einem Punkt ganz
sicher: sie werden nicht vergrößern. "Wir
lieben es so, wie es ist, und unseren Gästen
scheint es auch so zu gehen," erklärt Lena.
"Bis jetzt haben wir soviel Glück gehabt,"
sagt Alex, "unsere Gäste waren fast ausnahmslos
sehr nette Leute, ob Taxifahrer oder Großunternehmer,
jedermann war wirklich nett." Villa Cloud
Nine ist der erreichbare Traum des aufstrebenden
Geschäftsmannes und seiner jungen Frau.
Es wurde mit soviel Liebe und Hingabe geschaffen,
daß es nette Leute einfach anziehen muß!
Villa Cloud Nine
liegt gerade außerhalb des Dorfes Alcalar
(fahren Sie durch das Dorf und biegen Sie
beim Schild des Restaurants Amadeus rechts
ab). Die Straße nach Alcalar beginnt fast
genau gegenüber dem Penina Hotel, bei der
kleinen Tankstelle. Fahren Sie hin, die
Fahrt lohnt sich!
Es ist das ganze Jahr über geöffnet. Lena
und Alex können Sie unter der Telefonnummer
282 - 410 180 oder über Fax unter der Nummer
282 - 471 699 erreichen.
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